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Thursday, 17. October 2019
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Die koaxiale Grundwasserbelüftung (Coaxial Groundwater Circulation)

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Einsatzmöglichkeiten: Die Koaxiale Grundwasserbelüftung (KGB) findet Anwendung bei der Sanierung von Schicht- bzw. Grundwasserverunreinigungen mit flüchtigen Schadstoffen in Verbindung mit einer Bodenluftabsaugung.

Verfahrensbestandteile: Zum Verfahren gehören ein der Verunreinigung und den örtlichen Bedingungen angepasster Sanierungsbrunnen, ein im Brunnen befindlicher Luftverteiler, ein oberirdisches Unterdruckaggregat, ein Zuluftgebläse sowie ein Abluftreinigungssystem.

Wirkungsweise: Die KGB stellt die Kombination einer Bodenluftabsaugung mit einer in-situ-Zirkulation des Grundwassers dar. Durch das Einleiten von Frischluft in einen Luftverteiler entsteht in der gesättigten Zone ein Blasenstrom, der eine aufsteigende Grundwasserströmung in der mit Filterkies verfüllten Bohrung bewirkt (“Air-Lift-Effekt“).
Durch die in der ungesättigten Zone gleichzeitig stattfindende Bodenluftabsaugung wird gewährleistet, dass die eingeleitete Luft wieder vollständig aus dem Untergrund entfernt wird. Die Grundwasserzirkulation kann daher nicht durch das Auftreten von 2-Phasen-Gemischen (Luft/Wasser) im Aquifer behindert werden. Die Konstruktion des Luftverteilers erlaubt ein kontrolliertes, ausschließlich nach oben gerichtetes Entweichen der Luft und verhindert eine seitliche Schadstoffverdrängung.
Im Umfeld der Sanierungsbohrung entsteht eine Kreislaufströmung im Aquifer, die für einen ständigen Schadstoffnachtransport sorgt. Im Wasser gelöste, flüchtige Schadstoffe treten entsprechend ihres Verteilungskoeffizienten in die Luftbläschen über und werden durch die gleichzeitige Bodenluftabsaugung im Bereich des Kapillarsaumes über IEG-Doppelmantelfilter abgesaugt.



Vorteile
Die definierte vertikale Gasführung unterscheidet die KGB von den sogenannten in-situ-Strippverfahren;
eine zusätzliche Grundwasserentnahme zur Verhinderung von Schadstoffverdrängungen im
Untergrund ist systembedingt nicht erforderlich.
Ein besonderer Vorteil der KGB liegt in der Möglichkeit, den in der Regel hochkontaminierten Kapillarsaum effektiv zu reinigen.
Die bei Bodenluftabsaugmaßnahmen oft störende Ansammlung von belastetem Schicht- oder Grundwasser in den Sanierungspegeln stellt durch den Einsatz der KGB kein Problem mehr dar, da Wasseransammlungen im Pegel ohne Entnahme in-situ ausstrippt und gereinigt werden.

 
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