Bodenluft- und Grundwasserbeprobung |
|
|
|
Hintergrund:
Wenn eine Anzahl an MLSW Systemen an einem Standort benutzt werden, kann ein sehr detailliertes, dreidimensionales Profil über die Boden- und Grundwasserkontamination erstellt werden. Das patentierte modulare System kann für die Ansprüche eines jeden Projekts maßgefertigt werden, abhängig von den Ergebnissen einer “geoenvironmentalen” Untersuchung oder alternativ basierend auf vorher festgelegten Tiefen, die interessieren. Der MLSW kann vom Überwachungsbrunnen abgetrennt werden.
System:
Das MLSW System wird verwendet für die Gewinnung von mehreren, qualitativ hochwertigen Proben von Bodenluft und Grundwasser aus zahlreichen, isolierten Horizonten in einem einzigen Standard-Bohrloch. Das System wird auch verwendet, um dreidimensionale Kontaminationsprofile exakt zu skizzieren, was grundlegend für den Aufbau, die Installation und die Überwachung eines Sanierungssystems ist. Arbeitsprinzip/Vorgehensweise: Der MLSW besteht aus einem Grundwasser-Sammelbrunnen (I.D. 100 mm) mit verfilterten Intervallen (500-1000 mm in der Länge), die in spezifischen Tiefen der gesättigten und ungesättigten Zonen positioniert werden abhängig von visuellen und olfaktorischen Beurteilungen der Baustelle während der Bohrarbeiten. Bei Fertigstellung der Bohrarbeiten werden eine Standard 100 mm I.D HDPE Brunnenfilter und das Gehäuse in das Bohrloch eingesetzt. Die ringförmigen Öffnungen um die verfilterten Intervalle wird mit “clean silica sand filter pack” gefüllt, während die ringförmige Öffnungen um die verkleideten.
Vorteile
- Deutliche Kosteneinsparungen bei der Beprobung, da Personal-, Material- und Zeitaufwand wesentlich geringer sind als bei herkömmlichen Verfahren.
- Geringer Bohrdurchmesser erforderlich, Ausbau der Messstelle mit DN 80.
- Exakte horizontgenaue Bodengas- und Grundwasserbeobachtung mittels einer Messstelle
- Die Probenahme erfolgt gleichzeitig aus allen Tiefen in stets gleichbleibender Weise. Eine hohe Reproduzierbarkeit ist gewährleistet.
- Vertikale Ausgleichsströmungen im Bereich der Messstelle werden durch die gleichzeitige Beprobung aller Filterabschnitte über die gesamte Tiefe der Bohrung ausgeschlossen. Dies vermeidet Konzentrationsverfälschungen und gibt ein genaues Bild der wirklichen Schadstoffverteilung im Untergrund.
- Keine fehlerhaften Analysenergebnisse durch Verschleppung von Schadstoffen bei der Probenahme, da alle Probenahmeeinrichtungen fest in der Messstelle installiert sind.
|